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Über den Autor:

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Tobias Lallinger ist Gründer der freegreen® ACADEMY GmbH, einem TÜV-zertifizierten Unternehmen, welches sich mit einem einzigartigem, evidenzbasiertem & ganzheitlichen 7-Säulen-Gesundheitkonzept darauf spezialisiert hat, Dich dabei zu unterstützen Deinen Körper besser zu verstehen, Deine Gesundheit sowie Deine Leistungsfähigkeit wiederherzustellen und auf ein ganz neues Level zu bringen.

Matcha-Latte

Matcha-Latte kannst Du ganz einfach zu Hause zubereiten. Wir zeigen Dir heute ein schnelles und leckeres Rezept.

Autor:

Fachärztliche Prüfung: Dr. med. Thomas Scholz

Blog/Rezepte/Matcha-Latte

MATCHA-LATTE

Wir nehmen Dich mit in die faszinierende Welt des Matcha! Schon seit Jahrhunderten schätzen buddhistische Mönche das grüne Pulver, dem eine heilende Wirkung nachgesagt wird. Dies ist nur einer von vielen Gründen, warum Matcha-Tee in Japan ein fester Bestandteil der traditionellen Teezeremonie ist und heute weltweit immer mehr Genießer begeistert.

Zutaten:

  • 500 ml Hafer-, Reis-, Cashew- oder Mandeldrink je nach Vorliebe
  • ​2-4 EL Puder Erythrit (Erythrit zu Puder mixen) oder alternativ 15 g Agavendicksaft
  • ​1 gestrichener Teelöffel Matcha
  • ​1 Prise gemahlener Zimt
  • ​​1 Prise gemahlene Vanille
  • ​1 Prise gemahlenen Maca
  • ​4 Eiswürfel oder alternativ einfach warm bei ca. 55 - 60° C genießen

Zubereitung:

  • ​500 ml Hafer-, Reis-, Cashew- oder Mandeldrink mit Matcha sowie allen anderen Zutaten im Mixer vermischen, in einen kleinen Topf geben und erwärmen. Wichtig dabei ist die Temperatur. Das Wasser darf auf keinen Fall kochen, dies würde den Tee bitter machen. Ideal ist eine Temperatur zwischen 70 und 75 °C. Dann entwickeln sich die feinen Aromen am besten.
  • ​Den restlichen Drink mit dem "Milchaufschäumer" aufschäumen.
  • ​Mix in ein Glas geben und mit dem aufgeschäumten Drink  darauf servieren.

Matcha Tee kann man auch kalt genießen. Der kalte Matcha Tee ist eine erfrischende Alternative zur heißen Variante und besonders beliebt in den wärmeren Monaten. Diesen köstlichen „Wachmacher“ Drink kann man als Dessert übrigens auch mit einer Kugel Vanilleeis servieren!

Ein Matcha-Latte ist schnell und einfach zubereitet. Wir wünschen Dir jetzt viel Spaß mit diesem Matcha-Rezept!
Dein freegreen®-Team.

Alles Wissenswerte rund um Matcha Tee:

Falls Du gerade erst beginnst, die Welt des exzellenten Matcha Tees zu entdecken, bieten wir Dir hier eine umfassende Einführung mit den wesentlichen Fakten und Details zu diesem grünen Kraftpulver. Unser Ziel ist es, Dir ausreichend Wissen zu vermitteln, sodass Du bald schon den idealen Matcha Tee für Dich auswählen kannst.

  • ​Was ist Matcha Tee 
  • ​Die Entdeckung des Matcha-Tees war ein Zufall
  • ​Was macht Matcha so gesund
  • ​Matcha ist der weltweit einzige "Suspensions-Tee"
  • ​Matcha hat zwei einzigartige Geschmacksrichtungen: Oika und Umami 覆い香うま味

1. Was ist Matcha Tee
Matcha, aus dem Japanischen (抹茶) übersetzt als "gemahlener Tee", wird aus einer speziellen Sorte Grüntee, dem Tencha, hergestellt. Vor der Ernte werden die Teepflanzen mehrere Wochen beschattet, was die Produktion von Chlorophyll und Aminosäuren in den Blättern steigert. Dies verleiht dem Matcha seine cremige Konsistenz und seinen charakteristisch süßen, milden Geschmack.

Für die Premium-Qualität des Matcha werden lediglich die obersten zwei Blätter der Pflanze sorgfältig von Hand gepflückt, kurz gedämpft und dann behutsam getrocknet. Dies bewahrt die leuchtende Farbe und die wertvollen Inhaltsstoffe des Tenchas. Danach werden Stängel und Blattrippen entfernt, sodass nur die feinsten Blattpartien verbleiben. Diese werden dann langsam auf traditionellen Granitsteinmühlen zu einem sehr feinen Pulver zermahlen, wobei nur 30-40g Matcha pro Stunde produziert werden können. Der zeitaufwendige Herstellungsprozess, der komplexe Anbau und die handwerkliche Ernte sind Gründe für den hohen Preis exquisiter Matcha Tees.

2. Die Entdeckung des Matcha-Tees war ein Zufall
Matcha kam im späten 12. Jahrhundert von China nach Japan. In einem besonders kalten Winter schützten die Teebauern ihre Teesträucher mit Schilf und Stroh vor Frostschäden, kurz bevor sie geerntet wurden.

Dadurch entdeckten sie, dass die Teepflanzen auf den Sonnenlichtmangel reagierten, indem sie mehr Chlorophyll in ihren neuen Trieben bildeten.

Die Verfeinerung von Matcha gelang schließlich durch die Entwicklung der Oishita-Anbaumethode, einem speziellen Schattenanbauverfahren, das dem Tee einen reichhaltigeren Geschmack und seine charakteristische tiefgrüne Farbe verleiht.

3. Was macht Matcha so gesund
Matcha unterscheidet sich von herkömmlichem Grüntee durch seine spezifischen Inhaltsstoffe, insbesondere L-Theanin und Epigallocatechingallat kurz EGCG. Diese beiden Schlüsselkomponenten, untersucht in zahlreichen Studien [1], zeigen interessante Wirkungen. EGCG zählt zu den sekundären Pflanzenstoffen, die im sekundären Stoffwechsel der Pflanzen verarbeitet werden, im Gegensatz zu primären Stoffwechselprodukten wie Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten. Als ein Mitglied der Catechine stellt EGCG die komplexeste Stufe innerhalb dieser Gruppe dar und ist für Pflanzen am aufwendigsten zu produzieren.

Eine bemerkenswerte Studie zu diesem Thema wurde mit übergewichtigen Frauen durchgeführt, die in zwei Gruppen mit je 45 Teilnehmerinnen aufgeteilt wurden. Sie erhielten sechs Wochen lang entweder Grüntee-Extrakt oder ein Placebo. Nach einer zweiwöchigen Pause wurden die Gruppen getauscht und die Behandlung für weitere sechs Wochen fortgesetzt. Die tägliche Dosis betrug 1,3 Gramm, was etwa 830 Milligramm EGCG entspricht - ein Studiendesign, das hinsichtlich seiner Qualität weltweit führend ist. Auch die Vergleichbarkeit der Probandinnen war sehr gut. Die Ergebnisse der Studie [4] zeigen, dass LDL-Cholesterin und Leptin in der Gruppe, die Grüntee-Extrakt erhielt, statistisch signifikant sanken bzw. anstiegen.

Noch kurz was Leptin ist: Leptin ist ein Hormon, das uns hilft zu spüren, wann wir satt sind. Es wird vor allem von Fettzellen produziert und hilft dabei, unser Gewicht und unseren Stoffwechsel zu steuern. Wenn der Leptinspiegel steigt, signalisiert er dem Gehirn, dass wir genug gegessen haben, was den Appetit zügelt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass durch die Anregung des Stoffwechsels und die Verminderung des Hungers durch den Anstieg von Leptin, die Zellen effektiver LDL aufnehmen können, was die Cholesterinwerte im Blut verbessert.

Diese Erkenntnisse wurden auch in einer umfangreichen doppelblinden randomisierten Studie [5] mit Grüntee-Extrakt bestätigt, an der 1075 Teilnehmer mit vergleichbaren Eigenschaften teilnahmen, was die Zuverlässigkeit der Ergebnisse unterstreicht. 

In einer Gold-Standard-Studie [6] mit 50 Teilnehmern wurde grüner Tee, der EGCG enthält, mit einem reinen EGCG-Extrakt verglichen. Obwohl EGCG als starkes Antioxidans gilt, zeigte sich, dass der ganze Grüntee (z. B. Matcha) die Blutgefäße besser schützt als der isolierte Extrakt. Die Wirksamkeit wurde anhand der FMD gemessen, einer Methode zur Bestimmung der durch den Blutfluss verursachten Erweiterung der Arterien.

Werfen wir noch einen Blick auf Theanin, das in Matcha-Pulver in hoher Konzentration enthalten ist. Einer der Hauptvorteile von L-Theanin ist seine Fähigkeit, Entspannung und Ruhe zu fördern, ohne müde zu machen. Im Gehirn wird L-Theanin in GABA umgewandelt, einen beruhigenden Neurotransmitter, der die Signale des zentralen Nervensystems dämpft und so für einen entspannten Zustand sorgt. Das Ergebnis ist eine verbesserte Konzentration, was in qualitativ hochwertigen Studien [7] nachgewiesen wurde. In diesen Studien wurde die Wirkung von Koffein und Theanin auf die Gedächtnisleistung untersucht.

Beim Genuss von Matcha Tee nimmt man das gesamte Blatt zu sich, was bedeutet, dass das Pulver einen wesentlich höheren Gehalt an Nährstoffen aufweist als andere Teesorten.

Matcha ist reich an einer Vielzahl von Vitaminen wie A, B1, B2, B6, C, E und Mineralstoffen wie Kupfer, Eisen, Kalium und Zink. Besonders bemerkenswert ist sein hoher Gehalt an L-Theanin, Koffein und Antioxidantien. L-Theanin, eine Aminosäure, wirkt entspannend und fördert die Konzentration. Studien weisen darauf hin, dass es die Gehirntätigkeit unterstützen, die Konzentration fördern und eine beruhigende Wirkung auf den Körper haben soll. Zusammen mit dem Koffein eine unschlagbare Kombination um auch fordernde Aufgaben im Alltag zu meistern. Das enthaltene Koffein belebt auf sanfte Weise, wobei seine Wirkung weniger heftig als bei Kaffee ist und länger anhält. Matcha übertrifft mit seiner hohen Konzentration an Antioxidantien sogar die meisten Superfoods.

Zahlreiche Studien zeigen, dass Antioxidantien dabei helfen, freie Radikale zu bekämpfen und so Zellen vor Schäden zu schützen. Besonders das Catechin EGCG (Epigallocatechingallat) spielt hierbei eine Schlüsselrolle. Es kommt in Matcha in einer bis zu 140-mal höheren Konzentration vor als in gewöhnlichem Grüntee und gilt als besonders wirkungsvoll. EGCG wird nachgesagt, entzündungshemmende Eigenschaften zu haben und das Immunsystem zu stärken. Darüber hinaus soll der hohe Chlorophyllgehalt in Matcha antibakteriell und entgiftend wirken.

4. Matcha ist der weltweit einzige "Suspensions-Tee"
Im Gegensatz zu anderen Teesorten, die in der Regel aufgebrüht werden, wird Matcha als feines Pulver in heißem Wasser aufgeschlagen, so dass es sich gleichmäßig verteilt, aber nicht auflöst - suspendiert sozusagen.

So wird das ganze Blatt konusmiert, was Matcha zu einer einzigartigen Teesorte macht.

5. Matcha hat zwei einzigartige Geschmacksrichtungen: Oika und Umami 覆い香うま味
Matcha ist bekannt für seine zwei charakteristischen Aromen, Oika und Umami, die ihm seinen unverwechselbaren Geschmack verleihen.

Das Oika-Aroma, das man nur in hochqualitativem Matcha und Gyokuro findet – beides Schattentees –, ist bekannt für seinen frischen, grünen Duft mit einer leicht buttrigen Note.

Umami, als die besondere fünfte Geschmacksrichtung neben den bekannten vier, steht für ein vollmundiges, komplexes Aroma, das oft als süßlich-würzig beschrieben wird.

Nun, da Du weißt, wie man den perfekten Matcha zubereitet, möchten wir Deine Aufmerksamkeit noch auf die zwei größten Fehler lenken, die man bei der Zubereitung von Matcha machen kann. Matcha schmeckt nicht immer gleich: Temperatur und Inhalt bestimmen das Endergebnis.

Die zwei größten Fehler, die Du machen kannst, sind:

  • ​Den Matcha mit kochendem Wasser zubereiten
  • ​​Die falschen Zutaten für die Zubereitung zu verwenden

1. Den Matcha mit kochendem Wasser zubereiten
Kochendes Wasser wirkt sich nicht nur negativ auf den Geschmack des Matchas aus. Auch die gesunden Inhaltsstoffe werden durch zu hohe Temperaturen zerstört.

Wenn Du noch Matcha-Neuling bist, hast du vielleicht noch nicht alle Zutaten für die Zubereitung zur Hand. Am wichtigsten ist jedoch ein klumpenfreies Ergebnis: Daher empfehlen wir Dir auf jeden Fall einen Mixer oder einen Matcha-Besen, um das Pulver gut verrühren und aufschlagen zu können.​ Ein Standmixer verhilft zum optimalen und cremigen Endergebnis.

2. Die falschen Zutaten für die Zubereitung zu verwenden​
Auch die Inhaltsstoffe Deines Matchas können entscheidend für ein perfektes Endergebnis sein. Sicherlich weißt Du die Vorzüge von hochwertigem Matcha bereits zu schätzen.

​Für Matcha-Latte empfehlen wir ausschließlich Pflanzenmilch, da diese den feinen Geschmack des Matcha weniger überdeckt als Kuhmilch.​ Ob Haferdrink, Reisdrink, Cashewdrink oder Mandeldrink - die Auswahl ist inzwischen immens.

Falls Du schon ein Profi bist, empfehlen wir Dir einen Mandeldrink. Du kannst diesen ganz einfach selbst herstellen, indem Du einen Esslöffel Mandelmus mit ca. 900 ml Wasser in einem Hochleistungsmixer verrührst. Für einen unverfälschten Geschmack eignet sich am besten stilles Mineralwasser oder gefiltertes Leitungswasser.

​Bei der Auswahl von Matcha-Sorten ist es wichtig, sorgfältig vorzugehen. Der Matcha sollte leuchtend grün sein und aus biologischem Anbau stammen. Der beste Matcha kommt aus Japan und ist mittlerweile in jedem Bioladen erhältlich!

​Zum Süßen von Matcha-Latte verwenden wir grundsätzlich Erythrit. Erythrit hat einen glykämischen Index von 0 und beeinflusst somit den Blutzuckerspiegel nicht. Mit nur 0,2 kcal pro Gramm hat dieser Zuckeraustauschstoff „keine“ Kalorien und damit deutlich weniger als Haushaltszucker (4 kcal pro Gramm). ​Erythrit hat eine Süßkraft von 0,75, also etwa ein Viertel weniger als Zucker (Saccharose = Haushaltszucker).

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Quellen und wissenschaftliche Studien

[1.] Zahlreiche Studien beschäftigen sich mit den in Matcha enthaltenen Catechinen. Erste interessante Ergebnisse liegen vor, insbesondere zur Wirkung auf Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson sowie auf die Sterblichkeit durch Herzerkrankungen und Krebs: Grüntee-Catechine könnten eine mögliche Schutzstrategie gegen Herzerkrankungen, Krebs, Alzheimer und Parkinson darstellen, indem sie gleichzeitig verschiedene Ziele im Gehirn beeinflussen:


https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19040558 [Studie von Silvia A Mandel 1, Tamar Amit, Orly Weinreb, Lydia Reznichenko, Moussa B H Youdim. "Simultaneous manipulation of multiple brain targets by green tea catechins: a potential neuroprotective strategy for Alzheimer and Parkinson diseases" CNS Neurosci Ther. 2008 Winter;14(4):352-65.]


https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30958719 [Studie von Orly Weinreb, Silvia Mandel, Tamar Amit, Moussa B H Youdim. "Neurological mechanisms of green tea polyphenols in Alzheimer's and Parkinson's diseases" J Nutr Biochem. 2004 Sep;15(9):506-16.]


https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14518774 [Diese Studie von David J Weiss und Christopher R Anderton untersucht die Konzentration von Catechinen in Matcha, einem speziellen grünen Teepulver, das in der japanischen Teezeremonie verwendet wird. Es wurde eine schnelle Analysemethode mittels mizellare elektrokinetischer Chromatographie entwickelt, um fünf Catechine und Koffein in Matcha zu quantifizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Matcha im Vergleich zu herkömmlichem grünen Tee eine deutlich höhere Konzentration an Epigallocatechingallat (EGCG) aufweist, was darauf hindeutet, dass Matcha potenziell größere gesundheitliche Vorteile bietet: "Determination of catechins in matcha green tea by micellar electrokinetic chromatography" J Chromatogr A. 2003 Sep 5;1011(1-2):173-80.]


https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18511942 [Die Studie von Dagmar E Ehrnhoefer, Jan Bieschke, Annett Boeddrich, Martin Herbst, Laura Masino, Rudi Lurz, Sabine Engemann, Annalisa Pastore und Erich E Wanker, zeigt, dass EGCG, ein Bestandteil von grünem Tee, die Bildung von schädlichen Amyloid-Fibrillen, die mit neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson in Verbindung stehen, hemmen kann. Stattdessen fördert EGCG die Bildung von nicht-toxischen Oligomeren, was auf potenzielle therapeutische Anwendungen hinweist: "EGCG redirects amyloidogenic polypeptides into unstructured, off-pathway oligomers" Nat Struct Mol Biol. 2008 Jun;15(6):558-66.]


https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19542190 [ Diese Studie von Jerry McLarty, Rebecca L H Bigelow, Mylinh Smith, Don Elmajian, Murali Ankem und James A Cardelli zeigt, dass die tägliche Einnahme von Tee-Polyphenolen, insbesondere EGCG, bei Prostatakrebspatienten die Serumspiegel von PSA, HGF und VEGF signifikant reduzieren kann. Die Behandlung erwies sich als sicher ohne schwerwiegende Nebenwirkungen, was EGCG als potenzielle Option für die Behandlung oder Prävention von Prostatakrebs nahelegt: "Tea polyphenols decrease serum levels of prostate-specific antigen, hepatocyte growth factor, and vascular endothelial growth factor in prostate cancer patients and inhibit production of hepatocyte growth factor and vascular endothelial growth factor in vitro" Cancer Prev Res (Phila). 2009 Jul;2(7):673-82.]


[2.] Diese klinische Studie zeigt die Wirkung von Epigallocatechin-3-gallat aus grünem Tee auf Blutdruck, Cholesterin, Entzündung und Antioxidantien bei Patienten mit Diabetes Typ 2: Nach der Einnahme von EGCG gab es eine signifikante Zunahme des Gesamtantioxidanspiegels (TAC) im Blut der Patienten. Im Vergleich zur Placebo-Gruppe zeigte die EGCG-Gruppe eine signifikante Verringerung der Triglyceridwerte, des Gesamtcholesterins, des diastolischen Blutdrucks (DBP), des atherogenen Plasmaindex (AIP) und des mittleren arteriellen Drucks (MAP).Insgesamt deutet die Studie darauf hin, dass EGCG aus Teeblättern positive Auswirkungen auf die Gesundheit von Patienten mit Typ-2-Diabetes haben könnte, insbesondere in Bezug auf Blutdruck, Lipidprofil und antioxidative Aktivität: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34187117 [Studie von Hadi Bazyar, Seyed Ahmad Hosseini, Sirous Saradar, Delsa Mombaini, Mohammad Allivand, Maryam Labibzadeh, Meysam Alipour. "Effects of epigallocatechin-3-gallate of Camellia sinensis leaves on blood pressure, lipid profile, atherogenic index of plasma and some inflammatory and antioxidant markers in type 2 diabetes mellitus patients: a clinical trial" J Complement Integr Med . 2020 Dec 25;18(2):405-411.]


[3.] Diese großangelegte Studie, bekannt als die Ohsaki-Studie, untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Konsum von grünem Tee und der Sterblichkeit aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und allen Ursachen bei einer japanischen Bevölkerung. Über einen Zeitraum von bis zu 11 Jahren wurden 40,530 japanische Erwachsene im Alter von 40 bis 79 Jahren ohne Vorgeschichte von Schlaganfall, koronarer Herzkrankheit oder Krebs bei Studienbeginn beobachtet. Die Ergebnisse zeigten, dass ein höherer Konsum von grünem Tee mit einer niedrigeren Sterblichkeit durch alle Ursachen und durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden war. Die Studie legt nahe, dass der regelmäßige Konsum von grünem Tee gesundheitliche Vorteile haben kann, insbesondere in Bezug auf die Verringerung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16968850 [Studie vonShinichi Kuriyama, Taichi Shimazu, Kaori Ohmori, Nobutaka Kikuchi, Naoki Nakaya, Yoshikazu Nishino, Yoshitaka Tsubono, Ichiro Tsuji. "Green tea consumption and mortality due to cardiovascular disease, cancer, and all causes in Japan: the Ohsaki study" JAMA. 2006 Sep 13;296(10):1255-65.]


[4.] Diese Studie zeigte, dass die Einnahme von Grüntee-Extrakt über 6 Wochen bei übergewichtigen und fettleibigen Frauen mit hohem LDL-Cholesterin den LDL-Cholesterinspiegel signifikant reduzieren und den Leptinspiegel erhöhen kann, ohne andere Lipidprofile signifikant zu beeinflussen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30400924 [Studie von Lin-Huang Huang, Chia-Yu Liu, Li-Yu Wang, Chien-Jung Huang, Chung-Hua Hsu. "Effects of green tea extract on overweight and obese women with high levels of low density-lipoprotein-cholesterol (LDL-C): a randomised, double-blind, and cross-over placebo-controlled clinical trial" BMC Complement Altern Med. 2018 Nov 6;18(1):294.]


[5.] Diese Studie untersuchte die Auswirkungen einer Ergänzung mit Grüntee-Extrakt, der reich an Epigallocatechingallat (EGCG) ist, auf die Blutfettwerte bei gesunden postmenopausalen Frauen. Die Ergänzung führte nach einem Jahr zu einer signifikanten Reduktion des Gesamtcholesterins und des LDL-Cholesterins, insbesondere bei Frauen mit erhöhten Ausgangswerten des Gesamtcholesterins. Es gab keine Veränderung in der Konzentration von HDL-Cholesterin, aber die Triglyceridwerte stiegen in der Grüntee-Gruppe leicht an. Die Effekte waren vor allem bei Frauen mit hohen Cholesterinwerten am Anfang der Studie festzustellen.: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27806972 [Studie von Hamed Samavat, April R Newman, Renwei Wang, Jian-Min Yuan, Anna H Wu, Mindy S Kurzer. "Effects of green tea catechin extract on serum lipids in postmenopausal women: a randomized, placebo-controlled clinical trial" Molecules. 2016 Apr 11;21(4):474.]


[6.] Diese klinische Studie zeigt die Wirkung von Epigallocatechin-3-gallat aus grünem Tee auf Blutdruck, Cholesterin, Entzündung und Antioxidantien bei Patienten mit Diabetes Typ 2: Nach der Einnahme von EGCG gab es eine signifikante Zunahme des Gesamtantioxidanspiegels (TAC) im Blut der Patienten. Im Vergleich zur Placebo-Gruppe zeigte die EGCG-Gruppe eine signifikante Verringerung der Triglyceridwerte, des Gesamtcholesterins, des diastolischen Blutdrucks (DBP), des atherogenen Plasmaindex (AIP) und des mittleren arteriellen Drucks (MAP).Insgesamt deutet die Studie darauf hin, dass EGCG aus Teeblättern positive Auswirkungen auf die Gesundheit von Patienten mit Typ-2-Diabetes haben könnte, insbesondere in Bezug auf Blutdruck, Lipidprofil und antioxidative Aktivität: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34187117 [Studie von Hadi Bazyar, Seyed Ahmad Hosseini, Sirous Saradar, Delsa Mombaini, Mohammad Allivand, Maryam Labibzadeh, Meysam Alipour. "Effects of epigallocatechin-3-gallate of Camellia sinensis leaves on blood pressure, lipid profile, atherogenic index of plasma and some inflammatory and antioxidant markers in type 2 diabetes mellitus patients: a clinical trial" J Complement Integr Med . 2020 Dec 25;18(2):405-411.]


[7.] Diese Studie, veröffentlich von der "Journal of Medicinal Food", zeigt, dass die tägliche Einnahme einer Kombination aus Grüntee-Extrakt und L-Theanin über 16 Wochen das Gedächtnis und die Aufmerksamkeit bei Personen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung verbessern kann. Insbesondere verbesserte die Behandlung die verzögerte Wiedererkennung im Gedächtnistest und steigerte die kognitive Wachsamkeit, gemessen an der Zunahme der Theta-Wellen im Gehirn: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21303262 [Studie von Sang-Ki Park, In-Chul Jung, Won Kyung Lee, Young Sun Lee, Hyoung Kook Park, Hyo Jin Go, Kiseong Kim, Nam Kyoo Lim, Jin Tae Hong, Sun Yung Ly, Seok Seon Rho. "A combination of green tea extract and l-theanine improves memory and attention in subjects with mild cognitive impairment: a double-blind placebo-controlled study" J Complement Integr Med . 2020 Dec 25;18(2):405-411.]


[8.] Diese Studie untersucht den Einfluss des Mahlprozesses von grünem Tee (Matcha) auf die Extraktion von Catechinen und deren antioxidative Wirkung. Es wurde festgestellt, dass das Mahlen der Teeblätter mit einer Keramikmühle und das anschließende Umrühren in heißem Wasser die durchschnittliche Konzentration von Epigallocatechingallat (EGCG) im Vergleich zu losem Teeblatttee mehr als verdreifacht. Zudem zeigte gemahlener grüner Tee eine stärkere Hemmwirkung auf die Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) in vitro im Vergleich zur gleichen Menge an losem Blatttee. Die Ergebnisse legen nahe, dass gemahlener grüner Tee aufgrund seines höheren Catechingehalts und seiner Partikel eine andere Funktion als losem Teeblatttee haben könnte: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34187117 [Studie von Kouki Fujioka, Takeo Iwamoto, Hidekazu Shima, Keiko Tomaru, Hideki Saito, Masaki Ohtsuka, Akihiro Yoshidome, Yuri Kawamura, Yoshinobu Manome. "The Powdering Process with a Set of Ceramic Mills for Green Tea Promoted Catechin Extraction and the ROS Inhibition Effect" Molecules. 2016 Apr 11;21(4):474.]


[9.] Diese Studie, veröffentlich von der "International Journal of Cancer", untersucht die Wirkung von Chlorophyllin, einer wasserlöslichen Form von Chlorophyll, auf Darmkrebszellen. Chlorophyllin hat das Potenzial, Krebs vorzubeugen, und wurde in dieser Studie daraufhin untersucht, ob es auch therapeutische Wirkungen haben könnte. Die Forscher fanden heraus, dass die Behandlung mit Chlorophyllin dazu führte, dass Darmkrebszellen in der S-Phase des Zellzyklus stecken blieben, was bedeutet, dass ihre Fähigkeit zur Vermehrung gehemmt wurde. Dies war verbunden mit einer verminderten Aktivität eines wichtigen Enzyms für die DNA-Synthese, der Ribonukleotid-Reduktase, was die DNA-Reparatur und -Synthese behindert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Chlorophyllin allein oder in Kombination mit anderen Krebstherapien potenziell wirksam sein könnte, um die Vermehrung von Darmkrebszellen zu stoppen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19585502 [Studie von Korakod Chimploy, G Dario Díaz, Qingjie Li, Orianna Carter, Wan-Mohaiza Dashwood, Christopher K Mathews, David E Williams, George S Bailey, Roderick H Dashwood. "E2F4 and ribonucleotide reductase mediate S-phase arrest in colon cancer cells treated with chlorophyllin" Int J Cancer. 2009 Nov 1;125(9):2086-94.]


[10.] Diese klinische Studie, welche im "Cancer Research" Journal pupliziert wurde, untersucht die Wirkung von grünem Tee auf Männer mit einer Vorstufe von Prostatakrebs. Die Männer nahmen täglich Kapseln mit grünem Tee Extrakt ein. Nach einem Jahr zeigte sich, dass bei den Männern, die den grünen Tee Extrakt einnahmen, deutlich seltener Prostatakrebs diagnostiziert wurde im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die ein Placebo erhielt. Außerdem verbesserten sich die Symptome einer gutartigen Prostatavergrößerung bei den Männern, die den Tee-Extrakt einnahmen. Es gab keine ernsthaften Nebenwirkungen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass grüner Tee möglicherweise helfen kann, die Entwicklung von Prostatakrebs zu verhindern: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16424063 [Studie von Saverio Bettuzzi, Maurizio Brausi, Federica Rizzi, Giovanni Castagnetti, Giancarlo Peracchia, Arnaldo Corti. "Chemoprevention of human prostate cancer by oral administration of green tea catechins in volunteers with high-grade prostate intraepithelial neoplasia: a preliminary report from a one-year proof-of-principle study" Cancer Res. 2006 Jan 15;66(2):1234-40.]


Diese Studien könnten für Dich vielleicht interessant sein, wenn Du Deinem Matcha-Latte auch noch einen Teelöffel Maca-Pulver hinzufügen möchtest:


[11.] Diese Studie fand heraus, dass die Einnahme von Maca in einer höheren Dosis (3,0 g/Tag) sexuelle Dysfunktionen verbessern kann, die durch die Einnahme von Antidepressiva (SSRIs) verursacht wurden. Die Teilnehmer, die die höhere Dosis erhielten, zeigten signifikante Verbesserungen in der sexuellen Funktion und Libido, ohne ernsthafte Nebenwirkungen zu erfahren. Die niedrigere Dosis (1,5 g/Tag) zeigte diese Verbesserungen nicht: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18801111 [Studie von Christina M Dording, Lauren Fisher, George Papakostas, Amy Farabaugh, Shamsah Sonawalla, Maurizio Fava, David Mischoulon. "A double-blind, randomized, pilot dose-finding study of maca root (L. meyenii) for the management of SSRI-induced sexual dysfunction" CNS Neurosci Ther. 2008 Fall;14(3):182-91.]


[12.] Diese doppelt verblindet und randomisierte Studie untersuchte die Wirkung von Maca (Lepidium meyenii) auf psychologische Symptome und sexuelle Dysfunktion bei postmenopausalen Frauen. Es wurde festgestellt, dass Maca diese signifikant verbesserte, ohne dass östrogene oder androgene Aktivitäten beteiligt waren. Maca wurde gut vertragen und es wurden keine ernsthaften Nebenwirkungen berichtet: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18784609 [Studie von Nicole A Brooks, Gisela Wilcox, Karen Z Walker, John F Ashton, Marc B Cox, Lily Stojanovska. "Beneficial effects of Lepidium meyenii (Maca) on psychological symptoms and measures of sexual dysfunction in postmenopausal women are not related to estrogen or androgen content" Menopause. 2008 Nov-Dec;15(6):1157-62.]


[13.] Diese Studie untersuchte die Wirkung von Maca auf das sexuelle Verlangen und dessen Beziehung zu Testosteronspiegeln bei gesunden Männern. In einer 12-wöchigen, doppelblinden, placebokontrollierten Studie erhielten Männer entweder niedrige (1,5 g/Tag) oder hohe (3,0 g/Tag) Dosen von Maca oder ein Placebo. Die Ergebnisse zeigten, dass Maca das sexuelle Verlangen unabhängig von den Testosteronspiegeln im Serum verbesserte, was darauf hinweist, dass Maca eine positive Wirkung auf das sexuelle Verlangen haben kann, ohne die Hormonspiegel zu beeinflussen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12472620 [Studie von G F Gonzales, A Córdova, K Vega, A Chung, A Villena, C Góñez, S Castillo. "Effect of Lepidium meyenii (MACA) on sexual desire and its absent relationship with serum testosterone levels in adult healthy men" Andrologia. 2002 Dec;34(6):367-72.]


[14.] Diese randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie hat gezeigt, dass Maca, eine Pflanze aus Peru, die Spermienqualität bei Männern verbessern kann, ohne die Hormonspiegel im Blut zu verändern: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11753476 [Studie von G F Gonzales, A Cordova, C Gonzales, A Chung, K Vega, A Villena. "Lepidium meyenii (Maca) improved semen parameters in adult men" Asian J Androl. 2001 Dec;3(4):301-3.]


[15.] Diese Studie untersuchte die Wirkung von Inhaltsstoffen der Maca-Pflanze auf Entzündungen und Krebszellen. Dabei wurden entzündungshemmende Effekte und eine Hemmung des Wachstums von Krebszellen festgestellt, was auf ein therapeutisches Potenzial der Maca-Inhaltsstoffe hinweist.: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25667964 [Studie von Naisheng Bai, Kan He, Marc Roller, Ching-Shu Lai, Lu Bai, Min-Hsiung Pan. "Flavonolignans and other constituents from Lepidium meyenii with activities in anti-inflammation and human cancer cell lines" J Agric Food Chem. 2015 Mar 11;63(9):2458-63.]


[16.] Diese Studie ist eine doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte klinische Untersuchung, die die Wirkung von prä-gelatinisiertem, biologischem Maca (Lepidium peruvianum Chacon) auf die Hormonbalance und menopausale Symptome bei frühen postmenopausalen Frauen untersucht. Sie zeigte, dass die Einnahme von Maca bei frühen postmenopausalen Frauen die Produktion des weiblichen Hormons Östradiol steigert, bestimmte Bluthormonwerte senkt und die Symptome der Menopause, wie Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen, deutlich reduziert. Maca bietet eine natürliche Alternative zur Hormonersatztherapie, ohne dabei die Hormonspiegel von Testosteron und anderen Hormonen zu beeinflussen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23675005 [Studie von H O Meissner, A Mscisz, H Reich-Bilinska, W Kapczynski, P Mrozikiewicz, T Bobkiewicz-Kozlowska, B Kedzia, A Lowicka, I Barchia. "Hormone-Balancing Effect of Pre-Gelatinized Organic Maca (Lepidium peruvianum Chacon): (II) Physiological and Symptomatic Responses of Early-Postmenopausal Women to Standardized doses of Maca in Double Blind, Randomized, Placebo-Controlled, Multi-Centre Clinical Study" Int J Biomed Sci. 2006 Dec;2(4):360-74.]


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Über den Autor:

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Tobias Lallinger ist Gründer der freegreen® ACADEMY GmbH, einem TÜV-zertifizierten Unternehmen, welches sich mit einem einzigartigem, evidenzbasiertem & ganzheitlichen 7-Säulen-Gesundheitkonzept darauf spezialisiert hat, Dich dabei zu unterstützen Deinen Körper besser zu verstehen, Deine Gesundheit sowie Deine Leistungsfähigkeit wiederherzustellen und auf ein ganz neues Level zu bringen.

MATCHA-LATTE

Wir nehmen Dich mit in die faszinierende Welt des Matcha! Schon seit Jahrhunderten schätzen buddhistische Mönche das grüne Pulver, dem eine heilende Wirkung nachgesagt wird. Dies ist nur einer von vielen Gründen, warum Matcha-Tee in Japan ein fester Bestandteil der traditionellen Teezeremonie ist und heute weltweit immer mehr Genießer begeistert.

Zutaten:

  • 500 ml Hafer-, Reis-, Cashew- oder Mandeldrink je nach Vorliebe
  • ​2-4 EL Puder Erythrit (Erythrit zu Puder mixen) oder alternativ 15 g Agavendicksaft
  • ​1 gestrichener Teelöffel Matcha
  • ​1 Prise gemahlener Zimt
  • ​​1 Prise gemahlene Vanille
  • ​1 Prise gemahlenen Maca
  • ​4 Eiswürfel oder alternativ einfach warm bei ca. 55 - 60° C genießen

Zubereitung:

  • ​500 ml Hafer-, Reis-, Cashew- oder Mandeldrink mit Matcha sowie allen anderen Zutaten im Mixer vermischen, in einen kleinen Topf geben und erwärmen. Wichtig dabei ist die Temperatur. Das Wasser darf auf keinen Fall kochen, dies würde den Tee bitter machen. Ideal ist eine Temperatur zwischen 70 und 75 °C. Dann entwickeln sich die feinen Aromen am besten.
  • ​Den restlichen Drink mit dem "Milchaufschäumer" aufschäumen.
  • ​Mix in ein Glas geben und mit dem aufgeschäumten Drink  darauf servieren.

Matcha Tee kann man auch kalt genießen. Der kalte Matcha Tee ist eine erfrischende Alternative zur heißen Variante und besonders beliebt in den wärmeren Monaten. Diesen köstlichen „Wachmacher“ Drink kann man als Dessert übrigens auch mit einer Kugel Vanilleeis servieren!

Ein Matcha-Latte ist schnell und einfach zubereitet. Wir wünschen Dir jetzt viel Spaß mit diesem Matcha-Rezept!
Dein freegreen®-Team.

Alles Wissenswerte rund um Matcha Tee:

Falls Du gerade erst beginnst, die Welt des exzellenten Matcha Tees zu entdecken, bieten wir Dir hier eine umfassende Einführung mit den wesentlichen Fakten und Details zu diesem grünen Kraftpulver. Unser Ziel ist es, Dir ausreichend Wissen zu vermitteln, sodass Du bald schon den idealen Matcha Tee für Dich auswählen kannst.

  • ​Was ist Matcha Tee 
  • ​Die Entdeckung des Matcha-Tees war ein Zufall
  • ​Was macht Matcha so gesund
  • ​Matcha ist der weltweit einzige "Suspensions-Tee"
  • ​Matcha hat zwei einzigartige Geschmacksrichtungen: Oika und Umami 覆い香うま味

1. Was ist Matcha Tee
Matcha, aus dem Japanischen (抹茶) übersetzt als "gemahlener Tee", wird aus einer speziellen Sorte Grüntee, dem Tencha, hergestellt. Vor der Ernte werden die Teepflanzen mehrere Wochen beschattet, was die Produktion von Chlorophyll und Aminosäuren in den Blättern steigert. Dies verleiht dem Matcha seine cremige Konsistenz und seinen charakteristisch süßen, milden Geschmack.

Für die Premium-Qualität des Matcha werden lediglich die obersten zwei Blätter der Pflanze sorgfältig von Hand gepflückt, kurz gedämpft und dann behutsam getrocknet. Dies bewahrt die leuchtende Farbe und die wertvollen Inhaltsstoffe des Tenchas. Danach werden Stängel und Blattrippen entfernt, sodass nur die feinsten Blattpartien verbleiben. Diese werden dann langsam auf traditionellen Granitsteinmühlen zu einem sehr feinen Pulver zermahlen, wobei nur 30-40g Matcha pro Stunde produziert werden können. Der zeitaufwendige Herstellungsprozess, der komplexe Anbau und die handwerkliche Ernte sind Gründe für den hohen Preis exquisiter Matcha Tees.

2. Die Entdeckung des Matcha-Tees war ein Zufall
Matcha kam im späten 12. Jahrhundert von China nach Japan. In einem besonders kalten Winter schützten die Teebauern ihre Teesträucher mit Schilf und Stroh vor Frostschäden, kurz bevor sie geerntet wurden.

Dadurch entdeckten sie, dass die Teepflanzen auf den Sonnenlichtmangel reagierten, indem sie mehr Chlorophyll in ihren neuen Trieben bildeten.

Die Verfeinerung von Matcha gelang schließlich durch die Entwicklung der Oishita-Anbaumethode, einem speziellen Schattenanbauverfahren, das dem Tee einen reichhaltigeren Geschmack und seine charakteristische tiefgrüne Farbe verleiht.

3. Was macht Matcha so gesund
Matcha unterscheidet sich von herkömmlichem Grüntee durch seine spezifischen Inhaltsstoffe, insbesondere L-Theanin und Epigallocatechingallat kurz EGCG. Diese beiden Schlüsselkomponenten, untersucht in zahlreichen Studien [1], zeigen interessante Wirkungen. EGCG zählt zu den sekundären Pflanzenstoffen, die im sekundären Stoffwechsel der Pflanzen verarbeitet werden, im Gegensatz zu primären Stoffwechselprodukten wie Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten. Als ein Mitglied der Catechine stellt EGCG die komplexeste Stufe innerhalb dieser Gruppe dar und ist für Pflanzen am aufwendigsten zu produzieren.

Eine bemerkenswerte Studie zu diesem Thema wurde mit übergewichtigen Frauen durchgeführt, die in zwei Gruppen mit je 45 Teilnehmerinnen aufgeteilt wurden. Sie erhielten sechs Wochen lang entweder Grüntee-Extrakt oder ein Placebo. Nach einer zweiwöchigen Pause wurden die Gruppen getauscht und die Behandlung für weitere sechs Wochen fortgesetzt. Die tägliche Dosis betrug 1,3 Gramm, was etwa 830 Milligramm EGCG entspricht - ein Studiendesign, das hinsichtlich seiner Qualität weltweit führend ist. Auch die Vergleichbarkeit der Probandinnen war sehr gut. Die Ergebnisse der Studie [4] zeigen, dass LDL-Cholesterin und Leptin in der Gruppe, die Grüntee-Extrakt erhielt, statistisch signifikant sanken bzw. anstiegen.

Noch kurz was Leptin ist: Leptin ist ein Hormon, das uns hilft zu spüren, wann wir satt sind. Es wird vor allem von Fettzellen produziert und hilft dabei, unser Gewicht und unseren Stoffwechsel zu steuern. Wenn der Leptinspiegel steigt, signalisiert er dem Gehirn, dass wir genug gegessen haben, was den Appetit zügelt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass durch die Anregung des Stoffwechsels und die Verminderung des Hungers durch den Anstieg von Leptin, die Zellen effektiver LDL aufnehmen können, was die Cholesterinwerte im Blut verbessert.

Diese Erkenntnisse wurden auch in einer umfangreichen doppelblinden randomisierten Studie [5] mit Grüntee-Extrakt bestätigt, an der 1075 Teilnehmer mit vergleichbaren Eigenschaften teilnahmen, was die Zuverlässigkeit der Ergebnisse unterstreicht. 

In einer Gold-Standard-Studie [6] mit 50 Teilnehmern wurde grüner Tee, der EGCG enthält, mit einem reinen EGCG-Extrakt verglichen. Obwohl EGCG als starkes Antioxidans gilt, zeigte sich, dass der ganze Grüntee (z. B. Matcha) die Blutgefäße besser schützt als der isolierte Extrakt. Die Wirksamkeit wurde anhand der FMD gemessen, einer Methode zur Bestimmung der durch den Blutfluss verursachten Erweiterung der Arterien.

Werfen wir noch einen Blick auf Theanin, das in Matcha-Pulver in hoher Konzentration enthalten ist. Einer der Hauptvorteile von L-Theanin ist seine Fähigkeit, Entspannung und Ruhe zu fördern, ohne müde zu machen. Im Gehirn wird L-Theanin in GABA umgewandelt, einen beruhigenden Neurotransmitter, der die Signale des zentralen Nervensystems dämpft und so für einen entspannten Zustand sorgt. Das Ergebnis ist eine verbesserte Konzentration, was in qualitativ hochwertigen Studien [7] nachgewiesen wurde. In diesen Studien wurde die Wirkung von Koffein und Theanin auf die Gedächtnisleistung untersucht.

Beim Genuss von Matcha Tee nimmt man das gesamte Blatt zu sich, was bedeutet, dass das Pulver einen wesentlich höheren Gehalt an Nährstoffen aufweist als andere Teesorten.

Matcha ist reich an einer Vielzahl von Vitaminen wie A, B1, B2, B6, C, E und Mineralstoffen wie Kupfer, Eisen, Kalium und Zink. Besonders bemerkenswert ist sein hoher Gehalt an L-Theanin, Koffein und Antioxidantien. L-Theanin, eine Aminosäure, wirkt entspannend und fördert die Konzentration. Studien weisen darauf hin, dass es die Gehirntätigkeit unterstützen, die Konzentration fördern und eine beruhigende Wirkung auf den Körper haben soll. Zusammen mit dem Koffein eine unschlagbare Kombination um auch fordernde Aufgaben im Alltag zu meistern. Das enthaltene Koffein belebt auf sanfte Weise, wobei seine Wirkung weniger heftig als bei Kaffee ist und länger anhält. Matcha übertrifft mit seiner hohen Konzentration an Antioxidantien sogar die meisten Superfoods.

Zahlreiche Studien zeigen, dass Antioxidantien dabei helfen, freie Radikale zu bekämpfen und so Zellen vor Schäden zu schützen. Besonders das Catechin EGCG (Epigallocatechingallat) spielt hierbei eine Schlüsselrolle. Es kommt in Matcha in einer bis zu 140-mal höheren Konzentration vor als in gewöhnlichem Grüntee und gilt als besonders wirkungsvoll. EGCG wird nachgesagt, entzündungshemmende Eigenschaften zu haben und das Immunsystem zu stärken. Darüber hinaus soll der hohe Chlorophyllgehalt in Matcha antibakteriell und entgiftend wirken.

4. Matcha ist der weltweit einzige "Suspensions-Tee"
Im Gegensatz zu anderen Teesorten, die in der Regel aufgebrüht werden, wird Matcha als feines Pulver in heißem Wasser aufgeschlagen, so dass es sich gleichmäßig verteilt, aber nicht auflöst - suspendiert sozusagen.

So wird das ganze Blatt konusmiert, was Matcha zu einer einzigartigen Teesorte macht.

5. Matcha hat zwei einzigartige Geschmacksrichtungen: Oika und Umami 覆い香うま味
Matcha ist bekannt für seine zwei charakteristischen Aromen, Oika und Umami, die ihm seinen unverwechselbaren Geschmack verleihen.

Das Oika-Aroma, das man nur in hochqualitativem Matcha und Gyokuro findet – beides Schattentees –, ist bekannt für seinen frischen, grünen Duft mit einer leicht buttrigen Note.

Umami, als die besondere fünfte Geschmacksrichtung neben den bekannten vier, steht für ein vollmundiges, komplexes Aroma, das oft als süßlich-würzig beschrieben wird.

Nun, da Du weißt, wie man den perfekten Matcha zubereitet, möchten wir Deine Aufmerksamkeit noch auf die zwei größten Fehler lenken, die man bei der Zubereitung von Matcha machen kann. Matcha schmeckt nicht immer gleich: Temperatur und Inhalt bestimmen das Endergebnis.

Die zwei größten Fehler, die Du machen kannst, sind:

  • ​Den Matcha mit kochendem Wasser zubereiten
  • ​​Die falschen Zutaten für die Zubereitung zu verwenden

1. Den Matcha mit kochendem Wasser zubereiten
Kochendes Wasser wirkt sich nicht nur negativ auf den Geschmack des Matchas aus. Auch die gesunden Inhaltsstoffe werden durch zu hohe Temperaturen zerstört.

Wenn Du noch Matcha-Neuling bist, hast du vielleicht noch nicht alle Zutaten für die Zubereitung zur Hand. Am wichtigsten ist jedoch ein klumpenfreies Ergebnis: Daher empfehlen wir Dir auf jeden Fall einen Mixer oder einen Matcha-Besen, um das Pulver gut verrühren und aufschlagen zu können.​ Ein Standmixer verhilft zum optimalen und cremigen Endergebnis.

2. Die falschen Zutaten für die Zubereitung zu verwenden​
Auch die Inhaltsstoffe Deines Matchas können entscheidend für ein perfektes Endergebnis sein. Sicherlich weißt Du die Vorzüge von hochwertigem Matcha bereits zu schätzen.

​Für Matcha-Latte empfehlen wir ausschließlich Pflanzenmilch, da diese den feinen Geschmack des Matcha weniger überdeckt als Kuhmilch.​ Ob Haferdrink, Reisdrink, Cashewdrink oder Mandeldrink - die Auswahl ist inzwischen immens.

Falls Du schon ein Profi bist, empfehlen wir Dir einen Mandeldrink. Du kannst diesen ganz einfach selbst herstellen, indem Du einen Esslöffel Mandelmus mit ca. 900 ml Wasser in einem Hochleistungsmixer verrührst. Für einen unverfälschten Geschmack eignet sich am besten stilles Mineralwasser oder gefiltertes Leitungswasser.

​Bei der Auswahl von Matcha-Sorten ist es wichtig, sorgfältig vorzugehen. Der Matcha sollte leuchtend grün sein und aus biologischem Anbau stammen. Der beste Matcha kommt aus Japan und ist mittlerweile in jedem Bioladen erhältlich!

​Zum Süßen von Matcha-Latte verwenden wir grundsätzlich Erythrit. Erythrit hat einen glykämischen Index von 0 und beeinflusst somit den Blutzuckerspiegel nicht. Mit nur 0,2 kcal pro Gramm hat dieser Zuckeraustauschstoff „keine“ Kalorien und damit deutlich weniger als Haushaltszucker (4 kcal pro Gramm). ​Erythrit hat eine Süßkraft von 0,75, also etwa ein Viertel weniger als Zucker (Saccharose = Haushaltszucker).

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+ Quellen und wissenschaftliche Studien

Über den Autor:

Tobias Lallinger

Gründer, leitender Coach, Speaker, Autor & Fachberater für holistische Gesundheit

Tobias Lallinger ist Gründer der freegreen® ACADEMY GmbH, einem TÜV-zertifizierten Unternehmen, welches sich mit einem einzigartigem, evidenzbasiertem & ganzheitlichen 7-Säulen-Gesundheitkonzept darauf spezialisiert hat, Dich dabei zu unterstützen Deinen Körper besser zu verstehen, Deine Gesundheit sowie Deine Leistungsfähigkeit wiederherzustellen und auf ein ganz neues Level zu bringen.

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